01.04.2026Raül Refree und Maria Mazzotta in den World Music Charts April 2026
Mit ihrem gemeinsamen Album sind Raül Refree und Maria Mazzotta auch im April in der Transglobal World Music Chart (6) und den World Music Charts Europe (2) vertreten. „San Paolo di Galatina“ bedient sich klassischer Instrumente unserer Geschichte und verbindet diese mit liturgischer Einflüssen aus Gesang, Chor, Orgel und Gitarre, um eine populäre und zugleich zeitgenössische Neuinterpretation zu schaffen. Diese besticht durch ihre Schönheit und die Tiefe ihres Klangs, der mal mit Leere und Stille spielt und mal avantgardistische Klänge sucht. Es ist ein Werk, das mit kleinen Gesten viel aussagt und in sich einen Handlungsbogen erzählt, der uns von Religion über Arbeit und Trauer zur Erkenntnis führt, dass Singen eine Notwendigkeit ist, um uns zu befreien und uns persönlich sowie sozial zu entwickeln.
01.04.2026Georg Ringsgwandl Tour im April 2026
Mit seinem neuen Album „Schawumm!“ hat der bayerische Liedermacher wieder Mal ein musikalisches Ausrufezeichen gesetzt und bei Konzerten im Süden Deutschlands und Österreich für große Begeisterung und ausverkaufte Konzerte gesorgt. Seine Präsentationstournee geht im April weiter mit Konzerten am 22.4. im Tollhaus Karlsruhe, 23.4. Frankfurter Hof Mainz, 24.4. Gloria Theater Köln un 26.4. Theaterhaus Stuttgart. Am 13.4. ist Georg Ringsgwandl in der Sendung SWR1 „Leute“ zu hören.
31.03.2026Souad Massi mit ihrem Album „Zagate“ auf Platz 1 der Transglobal World Music Charts
Irgendwo zwischen Folk, Rock und Poesie präsentiert Souad Massi „Zagate“, ein umwerfendes Album, auf dem die Sanftheit ihrer Stimme in starkem Kontrast zur Schwere der heutigen Welt steht. Die emotionale Kraft und lyrische Klarheit, die dieses elf Titel umfassende Album durchziehen, machen es zum freiesten und offensten Werk in der Karriere der französisch-algerischen Künstlerin. Unter der Leitung des englischen Gitarristen und Produzenten Justin Adams erkundet „Zagate“ eine Bandbreite an Emotionen von seltener Intensität: Schmerz, Wut und Revolte, aber auch Hoffnung und Mut. Vom elektrischen Rock von Ana Inssan bis zum bezaubernden Afrobeat von Samt, vom saharischen Folk von D’ici, De là-bas bis zum Pariser Blues von Chibani offenbart jeder Titel neue stimmliche Nuancen.
03.03.2026Raül Refree & Maria Mazzotta neu in den World Music Charts
Das gemeinsame Album von Raül Refree und Maria Mazzotta ist im Monat März sowohl in den World Music Charts Europe (auf Platz 2), sowie den Transglobal World Music Charts (Platz 9) eingestiegen. „San Paolo di Galatina“ bedient sich klassischer Instrumente unserer Geschichte und verbindet diese mit liturgischer Einflüssen aus Gesang, Chor, Orgel und Gitarre, um eine populäre und zugleich zeitgenössische Neuinterpretation der Folklore Apuliens zu schaffen. Die Musik besticht durch ihre Schönheit und die Tiefe ihres Klangs, der mal mit Leere und Stille spielt und mal avantgardistische Klänge sucht.
19.02.2026Preis der deutschen Schallplattenkritik zeichnet „Trumpet Tales“ von Quinton Records aus
In der Kategorie Jazz hat der Preis der deutschen Schallplattenkritik das Album von Klaus Wienerroither zusammen mit der Barbara Bruckmüller Big Band ausgezeichnet. „Trumpet Tales“ widmet sich neun legendären Jazztrompetern seit den 1920er Jahren und transferiert deren einzigartigen Sound in die Gegenwart. „Dabei greift Wienerroither stilistische Eigenheiten der Geehrten auf, platziert sie in anderen Genres, vermengt Erkennbares mit Ungewohntem. Die Big Band der Pianistin und Komponistin Barbara Bruckmüller setzt die nuancenreichen Arrangements feinfühlig und präzise um – mit viel Herzblut für die Heroen der Jazzgeschichte“ (Werner Stiefele, PdSK).
16.02.2026LINA & Marco Mezquida vom Preis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet
Mit ihrem gemeinsamen Album sind LINA & Marco Mezquida in der aktuelle Bestenliste 1/2026 des PdSK ausgezeichnet worden. Das Album „O Fado“ entstand aus der Verbindung zweier künstlerischer Sprachen, zweier musikalischer Welten und Individuen, die eine gemeinsame Ausdrucksform im Zeichen des Fado erschaffen wollten. Die beiden Künstler stehen sich in Gesang und Klavier nicht im Weg, sondern schaffen eine enge Verbundenheit. Sie suchen einander und ergänzen sich gegenseitig. Die Jury würdigte "ein Album im Stile des »fado professional«, bei dem lyrische Poetik und emotionale Tiefe auf künstlerische Brillanz treffen“ (Lea Hagmann, PdSK).
Für Fred Frith ist die Gitarre nur der Ausgangspunkt. Sie ist eine Benutzeroberfläche, auf die er verschiedene Vorstellungen aufsetzt, die den Klang des Instruments um Effekte, Geräusche, Zerlegungen und Rekonstruktionen erweitern. Zusammen mit Cornelius Claudio Kreusch und Johannes Tonio Kreusch entstanden Stücke, die wie Wellen aneinander brandeten und ineinander flossen. Manches hatte meditative Tiefe, entwickelte sich über Bordun-Motiven und Ostinati. Anderes verdichtete sich zu Flächen, zu Klangkörpern, die wieder explodierten oder zerfielen, um in andere Konstellationen überzugehen. Mehr
Parzhuber Trio (feat. Olga Reznichenko)PARZVÖ Datum: 12.06.2026Best-Nr: OW11
PARZ ist die radikale Reduktion des Namens Parzhuber auf seinen Kern. Es ist das Destillat aus einer konzentrierten Session im Kölner Linie1 Studio, aufgenommen in der drückenden Hitze des Hochsommers 2025. Das Parzhuber Trio (Alex Parzhuber, Fabian Dudek, Oliver Lutz) liefert auf seinem zweiten Album einen Sound, der so unmittelbar kickt wie Knower und so atmosphärisch dicht ist wie Bon Iver. Es ist ein Trip zwischen direkten Beats, futuristischen Ableton-Sphären und Melodien, die man mitsingen möchte. Als besonderer Kontrast bricht die Pianistin Olga Reznichenko auf drei Tracks das Groove-Gerüst mit ihrer einzigartigen Avantgarde-Kante auf. Mehr
Matti KlessascheckAirportsVÖ Datum: 12.06.2026Best-Nr: TPR202601
Mit Airports präsentiert der Saxophonist und Komponist Matti Klessascheck ein facettenreiches Debütalbum, das sich dem Schwebezustand des Dazwischenseins widmet. Über dreizehn Songs hinweg bewegt sich die Musik zwischen detaillierten, großformatigen Kompositionen und kompakten Miniaturen in Solo-, Duo- und Trio-Besetzungen, die jeweils unterschiedliche Perspektiven auf das Thema eröffnen. Seine künstlerische Vision wird von einer spielfreudigen Band aus einigen der vielversprechendsten jungen Talenten der deutschen Jazzszene und langjährigen Weggefährten getragen. Mehr
Driving Mrs. SatanLate Ever AfterVÖ Datum: 12.06.2026Best-Nr: LBW017
Der Titel „Late Ever After“ evoziert eine Zeit des In-der-Schwebe-Seins: ein „verspätetes“ Märchen, ein verzögertes, aber unvermeidliches Happy End. Es ist die Reflexion der Band „Driving Mrs. Satan“ über eine lange, komplexe und prägende Reise: die erfüllte Vergangenheit, die neu erfundene Gegenwart und das Versprechen dessen, was noch kommen wird. Im Zentrum des Sounds steht nach wie vor Claudia Sorvillos zarte und intensive Stimme, begleitet von Giacomo Pedicinis Produktion und Arrangements, die gemeinsam die einzigartige Atmosphäre der Band prägen. Mehr
3’AinUnlandVÖ Datum: 05.06.2026Best-Nr: CHOU2603
Im Trio 3'Ain bündeln Trompeter Yamen Martini (Ashtabiez), Kontrabassist Otto Kint (Otto Kintet, RVB Quartet,…) und Akkordeonist Piet Maris (Jaune Toujours, Mec Yek, Choux de Bruxelles Artist Collective,…) ihre Kräfte. „Unland“ präsentiert eine einzigartige Mischung aus internationalem Jazz mit Einflüssen aus der Swana-Region (Südwestasien und Nordafrika). Der Titel ist ein kritischer Kommentar zur weltweiten Bedeutung, die dem Begriff „Land“ beigemessen wird, und lässt sich vor dem Hintergrund der geopolitischen Spannungen und Konflikte der letzten Jahrzehnte verstehen. Mehr
Emilio SollaHandmadeVÖ Datum: 12.06.2026Best-Nr: CLUB253
Der argentinische Pianist, Komponist und Arrangeur Emilio Solla lebt zwischen New York und Europa. Er ist bekannt für seine Fähigkeit, zeitgenössischen Jazz und Tango zu einer zutiefst persönlichen Klangsprache zu verbinden. Seine Laufbahn vereint Neugier, Handwerk und die ständige Suche nach neuen erzählerischen Formen im Zeichen des Latin Jazz. In Brooklyn aufgenommen, spiegelt das Album die Begegnung zwischen porteñischen Wurzeln als Musiker Buenos Aires, jazziger Raffinesse und einer künstlerischen Haltung wider, die auf der Ehrlichkeit des akustischen Klangs basiert. Mehr
George Ivanovitch Gurdjieff, dessen Lehre die Arbeit an sich selbst und am Bewusstsein zum Ziel hat, prägte die Spiritualität des 20. Jahrhunderts tiefgreifend. Auf der Grundlage von Tonarchiven bietet Kudsi Erguner, Ney-Flötist, in Zusammenarbeit mit dem Oud-Spieler Tristan Driessens und dem Pianisten Yiorgos Bereris nun eine Neuinterpretation dessen Musik als Begegnung zwischen dem Klavier und den Maqams der Sufi-Musik, die eine spirituelle Lehre widerspiegelt, die weder östlich noch westlich ist. Mehr
Jean Baptiste RousseauxKaveriot KorridorVÖ Datum: 19.06.2026Best-Nr: AM7043
GleAM Records freut sich, die Veröffentlichung von „Kaveriot Korridor“, dem Debütalbum des französischen Trompeters Jean-Baptiste Rousseaux, bekannt zu geben. Auf dem Album ist Rousseaux in einem Trio mit Konrad Waldert am Bass und Gianbattista Di Genio am Schlagzeug zu hören, wobei der kanadische Gitarrist Alex Goodman – einer der gefragtesten Gitarristen der heutigen New Yorker Jazzszene – bei zwei Titeln als Gast mitwirkt. Das Trio-Format – ohne harmonisches Instrument (mit Ausnahme der Titel mit Gitarre) – bietet jedem Musiker großen Freiraum und fördert den Dialog und die Interaktion. Mehr
Joy Harjoinsomnia & seven steps to graceVÖ Datum: 15.05.2026Best-Nr: SFW40269
Die Musikerin, Aktivistin und ehemalige Poet Laureate der Vereinigten Staaten, Joy Harjo, präsentiert ihr neues Album „Insomnia and Seven Steps to Grace“, das bei Smithsonian Folkways erscheint. Produziert wurde es von der Grammy-Gewinnerin, Komponistin, Bassistin und Sängerin Esperanza Spalding. Joy Harjo bewegt sich überfruchtbares Terrain an der Schnittstelle von Jazz und Poesie, wobei sie sich auf die improvisatorischen Aspekte beider Genres stützt. Gleichzeitig lässt sie Raum für klangliche Einflüsse aus Prog-Rock, Grunge und vor allem der traditionellen Musik der indigenen Gemeinschaften aus dem Südwesten. Mehr
ARBREWrap a Tear in CellophaneVÖ Datum: 17.04.2026Best-Nr: RON048CD
ARBRE ist ein Kollektiv bestehend aus drei fokussierten Musiker:innen: Mélusine Chappuis singt und spielt Keyboards, Paul Butscher singt, spielt Flügelhorn und Keys und Xavier Almeida spielt Drums. Die Drei entwickeln sich individuell wie als Band ständig weiter, was auch ihre Album Geschichte bereits jetzt dokumentiert. Dem klaren und luftigen Sound sind klugen Grooves und ein kompaktes Zusammenspiel unterlegt. Die Musik wird so trotz ihrer Leichtigkeit dicht, roh, verschlungen und berührend. Die Fragilität der Tracks und Lieder erhalten solide Wurzeln, verankert in der Tiefe der See: Sie bilden so ein geheimnisvolles und präzises Klang- und Groove-Ökosystems. Mehr