Für Fred Frith ist die Gitarre nur der Ausgangspunkt. Sie ist eine Benutzeroberfläche, auf die er verschiedene Vorstellungen aufsetzt, die den Klang des Instruments um Effekte, Geräusche, Zerlegungen und Rekonstruktionen erweitern. Zusammen mit Cornelius Claudio Kreusch und Johannes Tonio Kreusch entstanden Stücke, die wie Wellen aneinander brandeten und ineinander flossen. Manches hatte meditative Tiefe, entwickelte sich über Bordun-Motiven und Ostinati. Anderes verdichtete sich zu Flächen, zu Klangkörpern, die wieder explodierten oder zerfielen, um in andere Konstellationen überzugehen.
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