Die für den GRAMMY nominierte Sängerin Catherine Russell präsentiert mit „Live at Jazz at Lincoln Center“ ihr erstes Live-Album bei Dot Time Records. Das Album wurde während eines besonderen Wochenendes im Appel Room des Jazz at Lincoln Center aufgenommen und füllt eine lange bestehende Lücke in Russells Diskografie. Der Abend dokumentiert ihre Ausnahmestellung als Sängerin, Bandleaderin und Kuratorin klassischer Jazz- und Blues-Stücke in einer Live-Performance.
Als Catherine Russell eingeladen wurde im Rahmen „Community and Consciousness” der Saison 2023/24 des JALC aufzutreten, stellte die Sängerin ein Programm zusammen, das dem „Hot Club of New York” gewidmet war. Einer Gemeinschaft von Enthusiasten, die sich wöchentlich treffen, um Vintage-Jazz und Blues auf 78-U/min-Schellackplatten zu hören. Aus dieser reichen Quelle der Musikgeschichte stellte sie eine Setliste mit weniger bekannten Perlen zusammen. Darunter Aufnahmen von Hot Lips Page, Tiny Grimes, dem Jeter-Pillars-Orchestra, Blanche Calloway, Cab Calloway, Helen Humes, Eddie Barefield und auch ihrem Vater Luis Russell. Das Material stammt aus 78er-Platten und „Soundies” (Kurzfilmen) aus den 1930er- und 1940er-Jahren, wirkt jedoch Russells unnachahmlicher Interpretation frisch und modern.
Das Repertoire umfasst Highlights wie „Now You're Talkin' My Language“, „Never Too Old To Swing“ und „I Like Pie, I Like Cake“, aber auch „Old Man River“, „You Ain't Livin' Right“ und „Everybody Loves My Baby“. Russell konzentriert sich auf die Geschichten und den emotionalen Gehalt der Songs und haucht Material, das nur wenige zeitgenössische Sänger aktiv in ihrem Repertoire haben, neues Leben ein. In den Ensemblepassagen und Shout-Refrains intonieren und phrasieren die Bläser als ein gemeinsamer Klangkörper und demonstrieren die Spontaneität und Präzision, die nur versierte Musiker auf höchstem Niveau erreichen.
Als Tochter des Pianisten, Bandleaders und Komponisten Luis Russell und der Sängerin, Gitarristin und Bassistin Carline Ray, beherrscht Catherine Russell dieses Repertoire seit ihrer Geburt. Mit einer tiefen Leidenschaft und einem Gespür für die Freude auf der Bühne begeistert sie das Publikum. Catherine Russell hat auf über 200 Alben mitgewirkt und wurde für drei GRAMMY Awards in der Kategorie „Best Jazz Vocal Album“ nominiert: für „Harlem On My Mind“ (2016), „Alone Together“ (2019) und „My Ideal“ (2024), das sie mit dem Pianisten Sean Mason aufnahm. Russell hat mit Künstlern wie David Bowie, Steely Dan, Paul Simon, Wynton Marsalis und vielen anderen zusammengearbeitet.
„Live at Jazz at Lincoln Center“ zeigt Catherine Russell bei dem, was sie am besten kann: mit Spontaneität, Elan und Gefühl ikonische Jazzkünstler und ihre Traditionen zu feiern. Diese lang erwartete Live-Aufnahme dokumentiert eine einzigartige Künstlerin auf dem Höhepunkt ihres Schaffens.
1Now You're Talkin' My Language02:59
Musik: Ted Koehler/S. Mitchell/Sam H. SteptISRC: QM2KL-26-00700
2Never Too Old To Swing03:16
Musik: Lloyd "Tiny" GrimesISRC: QM2KL-26-00701
3I Just Refuse To Sing The Blues05:14
Musik: Roger "Ram" RamirezISRC: QM2KL-26-00702
4I Like Pie, I Like Cake03:40
Musik: Jeeter/PillarsISRC: QM2KL-26-00703
5You Ain't Livin' Right03:00
Musik: Blanche CallowayISRC: QM2KL-26-00704
6Long About Midnight03:53
Musik: Alex HillText: Irving MillsISRC: QM2KL-26-00705
7Keep Your Mind On Me04:58
Musik: Leonard FeatherISRC: QM2KL-26-00706
8Old Man River03:42
Musik: Jerome Kern/Oscar Hammerstein IIISRC: QM2KL-26-00707
9If It Ain't One Thing It's Another03:01
Musik: Eddi BarefieldISRC: QM2KL-26-00708
10You Can't Pull The Wool Over My Eyes03:40
Musik: Ager/Newman/MencherISRC: QM2KL-26-00709
11Everybody Loves My Baby03:13
Musik: Jack Palmer/Spencer WilliamsISRC: QM2KL-26-00710
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