Das unter den Vorzeichen einer ungewissen Zukunft entstandene neue Album „Path of Totality“ von The Montvales vereint die riesige amerikanische Diaspora zu einem kollektiven und kosmischen Gesamtkunstwerk. Inspiriert von der langen Tradition politischer engagierter Country- und Folk-Künstler:innen nutzen die langjährigen Freundinnen Sally Buice und Molly Rochelson ihre Leidenschaft für Literatur und das Geschichtenerzählen, um ein Album zu schaffen, das sich mit den aktuellen globalen Herausforderungen auseinandersetzt.
Die zwölf introspektiven, thematisch und klanglich vielschichtigen Tracks des Albums zeichnen eine transformative Pilgerreise durch eine untrennbar verbundene Welt nach. Zu hören sind unter anderem eine Frau, die verzweifelt versucht, ihre Gemeinde vor einer Gaspipeline zu retten („Plains of Ohio“), eine fromme Großmutter, die auf der Suche nach der Jungfrau Maria um die halbe Welt nach Jugoslawien reist („Our Lady“), sowie ein Unruhestifter und Außenseiter am Bibelcollege („Loud and Clear“).
„Es gibt keinen Mittelweg“, singen sie in dem Song „The Wicked“. The Montvales widmen sich gemeinsam der Neudefinition von Erfolg außerhalb des Paradigmas der linearen Zeit und des kapitalistischen Konstrukts. Dabei verlassen sie sich auf ihre intuitive Energie. „Was macht es schon, wenn wir dieses Mal dem Untergang geweiht sind? Wir finden uns einfach in der nächsten Runde wieder und machen dort weiter, wo wir aufgehört haben.“ So selten und kontrastreich wie das Ereignis einer totale Sonnenfinsternis entfesseln The Montvales mit Path of Totality ein phänomenales, kosmisches, amerikanisches Tableau für die Moderne, das die Kraft hat, uns alle zu vereinen.
Das Duo aus Cincinnati sammelte seine ersten Erfahrungen als jugendliche Straßenmusiker auf dem Market Square in Knoxville, Tennessee. Ihr Album „Path of Totality“ wurde von Eli LoPinto (Chris Stapleton) produziert und zeigt ihre rasante Entwicklung zu einem größeren und mehrere Ebenen bespielenden Sound – das Ergebnis ist ein authentisches, politisches Indie-Country-Album. „Path of Totality” scheut sich nicht vor der Last politischer Konflikte und Katastrophen, sondern stellt sich ihnen mutig entgegen und bringt die Kraft zum Tragen, die uns alle vereint.
„Auf diesem Album gibt es definitiv mehr E-Gitarren“, lacht Rochelson. Sie spielen mit Folk-, Country- und Indie-Klängen und kombinieren dunkle eingefärbte Klänge mit emotionalem Gesang. Unterstützt wird das Duo von LoPinto an Gitarre und Banjo, Mary Meyer an Geige, Mandoline, Gitarre und Gesangsharmonien. Aaron Goodrich sitzt am Schlagzeug, Eddy Dunlap sorgt mit seiner Pedal Steel für Akzente und Jesse, der für die Aufnahme verantwortlich ist, spielt dazu noch Keyboard und Bass. Das Ergebnis ist ein authentisches, unkonventionelles Indie-Pop-Country-Album, das von der Wildheit der Zeit durchdrungen ist. „Es ist ein Dokument davon, wie wir uns ganz und gar dem Prozess hingegeben haben“, sagt Buice.
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