Mit Biharayto, was auf Aramäisch „am Ende“ oder „endlich“ bedeutet, etabliert sich der Oud-Spieler Elias Bachoura endgültig als Solist. Im Laufe der Zeit hat er sich ein doppeltes Wissen über östliche und westliche Musik angeeignet, das ihn in allen Situationen kritisch und aufmerksam macht. Die Subtilität, die Feinfühligkeit und die Innovation seines Spiels machen ihn zu einem Referenzmusiker.
Mit acht eigenen Kompositionen malt Bachoura eine Welt, in der östliche und westliche Einflüsse verschmelzen, in der modale, tonale und atonale Stile unzählige Bilder von Revolutionen, der Welt des Fremden hervorrufen...
Seine Stücke reichen von tiefen Makams bis hin zu kunstvollen Kompositionen. Elias entwickelte seinen eigenen Stil, in dem neben der syrischen Tradition von Damaskus auch seine Lehrer Askar Alikbirof (Aserbaidschan) und der legendäre Munir Bashir (Irak) mitschwingen, ergänzt durch seine westliche klassische Ausbildung unter der Leitung des belgischen Lehrers Daniele Capelletti.
1L'étranger02:52
2Sur les murs d'Assur05:32
3Le Petit Julien04:04
4La Révolution06:37
5Mélodies orientales08:17
6Fantaisie Hijaz04:22
7Caprice en Fa mineur04:52
8Biharayto10:25